Pigmentation
Melanotan II
Auch: MT-II · MT2
Bräunung „von innen“ — potent, aber mit Vorsicht zu dosieren.
Was ist das?
Melanotan II ist ein synthetisches Analog des Hormons α-MSH, das die Pigmentbildung steuert. Es lässt die Haut deutlich schneller und stärker bräunen — auch mit wenig Sonne. Es ist potent und nicht ganz „sauber“ in den Nebenwirkungen.
Wie wirkt es?
Es aktiviert Melanocortin-Rezeptoren (v. a. MC1R), die die Melanozyten zur verstärkten Melanin-Produktion anregen. Da es auch MC4R trifft, kommt es zu Nebeneffekten wie Libidosteigerung und Appetitdämpfung. Die Bräune entsteht durch echtes Melanin — UV beschleunigt sie, ist aber weniger nötig.
Effekte
Schnelle, tiefe Bräune
Deutlich verstärkte Pigmentierung mit wenig Sonne.
Libido ↑ (Nebeneffekt)
Über MC4R, wie bei PT-141.
Appetit ↓ (Nebeneffekt)
Leichte Appetitdämpfung möglich.
Was du wann erwarten kannst
Nebenwirkungen
Übelkeit
Besonders zu Beginn / bei höheren Dosen.
Flush / Gesichtsrötung
Dunkle Muttermale/neue Sommersprossen
Bestehende Male können nachdunkeln — Hautärztliche Kontrolle sinnvoll.
Spontane Erektionen / Übelkeit nach Gabe
Veränderte Muttermale beobachten
Bei Auffälligkeiten Hautarzt — Melanom-Vorsorge.
Gut kombinierbar mit
Bildungs- & Harm-Reduction-Information, keine medizinische Beratung. Sprich vor Beginn, Dosisänderung oder bei Nebenwirkungen mit qualifiziertem medizinischem Fachpersonal.