Kombinationsübersicht
Darm-Repair Stack
BPC-157 + KPV + Larazotid, in Berichten gemeinsam zu Darmbarriere, Entzündung und Schleimhaut genannt.
Zeitraum und untersuchte Anwendungsfelder
Diese Angaben referieren, was in Studien und Anwendungsberichten beschrieben wird. Sie sind keine Dosierempfehlung von Peptly und ersetzen keine ärztliche Beratung.
Bestandteile
BPC-157
Angiogenese & Schleimhaut-Heilung, systemisch anti-entzündlich.
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KPV
Anti-entzündlich via MC1R — beschrieben wird eine direkte Wirkung auf die Darmschleimhaut.
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Larazotid
Zonulin-Antagonist — in Studien wurde eine verringerte Durchlässigkeit der Tight Junctions gemessen.
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Warum diese Kombination beschrieben wird
Beschrieben wird für BPC-157 eine Förderung von Durchblutung und struktureller Heilung, für KPV eine Dämpfung der Entzündung direkt in der Schleimhaut und für Larazotid ein Verschließen der Tight Junctions gegen Leckagewege. Jedes der drei Peptide setzt damit an einer anderen Ebene des als „Leaky Gut“ beschriebenen Modells an — Permeabilität, Entzündung und Reparatur. Das Modell selbst ist wissenschaftlich umstritten; kontrollierte Humanstudien zu dieser Dreierkombination liegen nicht vor.
Beschriebenes Schema
- Für BPC-157 werden 250–500 µg täglich subkutan oder oral genannt; bei Darmfokus wird die orale Gabe beschrieben.
- Für KPV werden 500 µg bis 1 mg täglich oral oder subkutan genannt.
- Für Larazotid werden 0,5 mg oral dreimal täglich zu den Mahlzeiten beschrieben.
- Berichte beschreiben parallel das Meiden von Entzündungsauslösern wie Gluten, Alkohol und NSAR.
- Als Zeitraum werden 6–8 Wochen genannt; bei chronischen Erkrankungen (Zöliakie, chronisch-entzündliche Darmerkrankungen) werden längere Zeiträume beschrieben.
Bei Zöliakie und chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen: kein Ersatz für glutenfreie Diät und ärztliche Behandlung. In den Phase-2-Studien war der Effekt von Larazotid bei 0,5 mg dreimal täglich am deutlichsten; höhere Mengen brachten keinen Zusatznutzen. Die Phase-3-Prüfung bei Zöliakie wurde 2022 nach einer Zwischenauswertung wegen absehbar fehlender Wirksamkeit abgebrochen; Larazotid ist nicht zugelassen.
Gebündelte Informationen aus öffentlich zugänglichen Quellen — keine Empfehlung, keine medizinische Beratung, kein Verkauf. Die meisten hier beschriebenen Substanzen sind in Deutschland nicht als Arzneimittel zugelassen oder verschreibungspflichtig.