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Cognitive

Dihexa

Auch: N-hexanoic-Tyr-Ile-(6) aminohexanoic amide · PNB-0408

Extrem potentes Nootropikum — fördert die Bildung neuer Synapsen.

Begrenzte EvidenzSynaptogeneseGedächtnis

Wichtige Sicherheitshinweise

  • Sehr potent (in Tiermodellen um Größenordnungen stärker als BDNF) — Humandaten fehlen weitgehend.
  • Wirkt über den HGF/c-Met-Weg — c-Met ist auch in vielen Tumoren aktiv → theoretisches Krebs-Bedenken (Vorsicht bei Tumorrisiko).

Gegenanzeigen

Aktive Krebserkrankung / Tumorrisiko (c-Met-Weg)Schwangerschaft/Stillzeit

Untersuchte Anwendungsfelder

Starke kognitive/Gedächtnis-Effekte, Synapsen-Neubildung. Sehr potent, aber wenig Humandaten und ein theoretisches Krebs-Bedenken.

Was ist das?

Dihexa ist ein sehr potentes nootropisches Peptid, abgeleitet von Angiotensin IV. Es fällt durch eine außergewöhnliche Fähigkeit zur Synaptogenese (Bildung neuer Synapsen) auf und wurde im Kontext von Alzheimer-Forschung entwickelt. Es ist oral aktiv und passiert die Blut-Hirn-Schranke.

Wie wirkt es?

Es verstärkt das HGF/c-Met-System im Gehirn (Hepatocyte Growth Factor und sein Rezeptor c-Met), das die Bildung und Stabilisierung von Synapsen steuert. In Tiermodellen fördert es die Synaptogenese extrem stark — angeblich um ein Vielfaches potenter als BDNF. Das erklärt sowohl das kognitive Potenzial als auch das theoretische Krebs-Bedenken (c-Met-Aktivierung).

Berichtete Effekte

Synaptogenese

Bildung neuer Synapsen — Grundlage für Lernen/Gedächtnis (Tiermodell).

Gedächtnis/Kognition

In präklinischen Modellen deutliche kognitive Verbesserung.

Neuroprotektion/Regeneration (theoretisch)

Potenzial bei neurodegenerativen Prozessen (Alzheimer-Forschung).

Beschriebener zeitlicher Verlauf

  1. Tage

    Subtil bis spürbar

    Manche berichten innerhalb von Tagen kognitive Effekte (anekdotisch).

  2. Wochen

    Synaptische Effekte

    Strukturelle Effekte (Synapsen) brauchen theoretisch länger.

Pharmakokinetik

Halbwertszeitrelativ lang für ein kleines Peptid (oral aktiv, ZNS-gängig)
Akkumulationunklar
Steady-Stateunklar
Kurvencharaktersteady

Oral aktiv und blut-hirn-gängig (ungewöhnlich) — aber Human-PK kaum charakterisiert.

Nebenwirkungen

leicht

Kopfschmerz/Überstimulation

Bei zu hoher Dosis kognitive Überreizung/Kopfschmerz möglich (anekdotisch).

selten / ernst

Theoretisches Krebs-Bedenken

c-Met-Aktivierung ist auch ein Tumor-Wachstumsweg — bei Tumorrisiko meiden.

mittel

Unbekanntes Profil

Sehr wenig Humandaten; seltene/Langzeit-Nebenwirkungen unbekannt.

Wechselwirkungen

  • Unklar mangels Daten
  • Theoretisch mit anderen Wachstumsfaktor-Stoffen additiv (Vorsicht)

Monitoring & Laborwerte

  • Kognition/Stimmung-Tagebuch
  • Bei jeglichem Tumorrisiko ärztliche Abklärung/meiden
  • Keine etablierten Routine-Labore

Erwähnte Kombinationen

Theoretisch mit Semax (BDNF/NGF) als kognitiver Stack denkbar, aber wegen Potenz/Datenlage nur sehr vorsichtig.

Häufige Fragen

Stimmt es, dass Dihexa viel stärker als BDNF ist?

In Tiermodellen wurde Dihexa als um Größenordnungen potenter bei der Synaptogenese beschrieben als BDNF. Das ist beeindruckend — aber es sind präklinische Daten. Beim Menschen ist die Wirksamkeit nicht solide belegt, und die hohe Potenz ist auch ein Grund zur Vorsicht.

Ist das Krebs-Bedenken real?

Es ist theoretisch, aber ernst zu nehmen: Dihexa wirkt über den HGF/c-Met-Signalweg, der auch das Wachstum vieler Tumoren antreibt. Solange Humandaten fehlen, sollte man es bei jeglichem Krebsrisiko meiden.

Rechtslage & Sport

DE/EU: nicht zugelassen, Forschungschemikalie. WADA: nicht spezifisch gelistet. Einordnung: potentestes, aber datenärmstes 'echtes' Nootropikum hier.

Bildungs- & Harm-Reduction-Information, keine medizinische Beratung. Sprich vor Beginn, Dosisänderung oder bei Nebenwirkungen mit qualifiziertem medizinischem Fachpersonal.

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