Mitochondrial
Humanin
Auch: HN · Humanin-G (S14G-Humanin)
Mitochondriales Peptid — Neuroprotektion, Herzschutz und Longevity.
Was ist das?
Humanin ist wie MOTS-c ein im mitochondrialen Genom codiertes Peptid. Es wurde ursprünglich entdeckt, weil es Neuronen vor Alzheimer-Schäden schützte. Sein Spiegel sinkt mit dem Alter deutlich, was auf eine Rolle als Langlebigkeits-Signal hindeutet.
Wie wirkt es?
Humanin bindet an mehrere Rezeptoren: Es aktiviert gp130/STAT3, bindet IGFBP3 und blockiert BAX (ein pro-apoptotisches Protein). Damit schützt es Zellen vor programmiertem Zelltod unter Stress — besonders Neuronen und Herzmuskelzellen. Außerdem aktiviert es AMPK und wirkt insulinsensibilisierend.
Effekte
Neuroprotektion
Schützt Neuronen vor Amyloid-beta-Toxizität und anderen neurodegenerativen Stressoren.
Herzschutz
Kardioprotektiv — reduziert Ischämie-Reperfusions-Schäden in Tiermodellen.
Insulinsensitivität ↑
Verbessert Glukosestoffwechsel und reduziert Körperfett in Tiermodellen.
Longevity-Signal
Höhere Humanin-Spiegel korrelieren mit Langlebigkeit in Zentenarian-Studien.
Was du wann erwarten kannst
Nebenwirkungen
Sehr gut verträglich
Reaktion an Einstichstelle
Wenig Humandaten
Meiste Erkenntnisse aus Tier-/Zellstudien.
Gut kombinierbar mit
Bildungs- & Harm-Reduction-Information, keine medizinische Beratung. Sprich vor Beginn, Dosisänderung oder bei Nebenwirkungen mit qualifiziertem medizinischem Fachpersonal.